In-situ-Wolkenmessungen mittels Laser-Streuung am Sonnblick-Observatorium

HACP_SBO_2026_sunrise KIT/ Dr. Kristina Höhler
Sonnenaufgang am Sonnblick Observatorium. Im Vordergrund ist das HACP des IMKAAF zu sehen.
HACP_SBO_2026_laser KIT/ Dr. Adrian Hamel
Messungen von in-situ Wolkeneigenschaften mittels Laserrückstreuung und Depolarisation. Links ist das HACP des IMKAAF zu sehen, rechts das HACP von schnaiTEC.

Wer in diesem Frühjahr an einem bewölkten Abend zum Hohen Sonnblick in den österreichischen Alpen hinaufschaut, sieht den Gipfel von grünem Laserlicht erleuchtet. Grund dafür sind die gerade begonnenen in-situ-Wolkenmessungen im Rahmen der ECCINT-03-Kampagne, die das Team des Sonnblick-Observatoriums im Rahmen der EU-Infrastruktur ACTRIS (Aerosol, Clouds and Trace Gases Research Infrastructure) organisiert. Das IMKAAF betreibt hier ein neuartiges Wolkenpolarimeter, das die Größenverteilung von Wolkentröpfchen und Eiskristallen über die Rückstreuung und Depolarisation eines Laserstrahls untersucht. Während der Kampagne wird das so genannte HACP (Hyper-Angular Cloud Polarimeter) ausgiebig für den Einsatz an Observatorien getestet und im Vergleich zu anderen in-situ Wolkeninstrumenten charakterisiert.

https://www.foto-webcam.eu/webcam/goldbergkees2/
Laserlicht von den in-situ-Wolkenmessungen auf dem Hohen Sonnblick, aufgenommen von der Goldbergkees 2-Webcam.